Umweltrichtlinie

delvarik berücksichtigt bei seinen betrieblichen Abläufen den verantwortungsvollen Einsatz von Verpackungs-, Versand- und Verwaltungsressourcen.

Diese Richtlinie beschreibt die Grundsätze für Verpackung, Logistik, Lagerverwaltung, Rücksendungen und den Umgang mit beschädigten oder nicht mehr verwendbaren Produkten.

Die beschriebenen Maßnahmen stellen betriebliche Leitlinien dar und werden unter Berücksichtigung von Produktschutz, Sicherheit und den jeweils anwendbaren gesetzlichen Anforderungen umgesetzt.

1. Grundsätze des Ressourceneinsatzes

Materialien und betriebliche Ressourcen werden entsprechend dem tatsächlichen Bedarf eingesetzt.

Dabei berücksichtigt delvarik insbesondere:

  • Vermeidung unnötiger Verpackungsmaterialien;

  • Auswahl geeigneter Materialien entsprechend dem Schutzbedarf;

  • angemessene Abstimmung von Verpackungsgröße und Produktumfang;

  • Nutzung digitaler Verwaltungs- und Kommunikationsprozesse;

  • strukturierte Lager- und Versandabläufe;

  • getrennte Behandlung beschädigter oder nicht verwendbarer Waren;

  • regelmäßige Überprüfung betrieblicher Prozesse.

Produktschutz, Transportsicherheit und gesetzliche Anforderungen haben dabei Vorrang vor einer bloßen Reduzierung des Materialeinsatzes.

2. Verpackung

Die Verpackung wird entsprechend den Eigenschaften und Transportanforderungen des jeweiligen Produkts ausgewählt.

Berücksichtigt werden insbesondere:

  • Abmessungen;

  • Gewicht;

  • Materialbeschaffenheit;

  • Stoß- und Bruchanfälligkeit;

  • notwendiger Feuchtigkeits- oder Oberflächenschutz;

  • Transportweg;

  • Anforderungen des eingesetzten Logistikdienstleisters.

Die Verpackungsgröße wird soweit praktikabel an Warenumfang und Schutzbedarf angepasst.

Zusätzliche Verpackungselemente werden nur eingesetzt, wenn sie für Schutz, Befestigung, Kennzeichnung oder Transport erforderlich sind.

3. Verpackungsmaterialien

Für den Versand können je nach Produkt unter anderem verwendet werden:

  • Außenverpackungen;

  • Polster- und Schutzmaterialien;

  • Befestigungselemente;

  • Verschlussmaterialien;

  • Versand- und Sicherheitsetiketten;

  • produktspezifische Schutzteile.

Der Materialeinsatz wird auf das für eine sichere Beförderung erforderliche Maß abgestimmt.

Eine Verringerung von Verpackungsmaterial erfolgt nur, soweit dadurch Produktschutz, Sicherheit und gesetzliche Kennzeichnungspflichten nicht beeinträchtigt werden.

4. Versand und Logistik

Versandprozesse werden anhand von Produktart, Lieferadresse, Versandstandort und Transportanforderungen organisiert.

Die logistische Bearbeitung kann umfassen:

  • Zuordnung der Ware zur Bestellung;

  • Auswahl einer geeigneten Verpackung;

  • Abstimmung von Paketgröße und Produktabmessungen;

  • Übergabe an einen geeigneten Transportdienstleister;

  • Erfassung von Versand- und Trackingdaten;

  • Bearbeitung von Lieferstörungen und Transportschäden.

Teillieferungen können insbesondere erforderlich sein, wenn Produkte aus unterschiedlichen Lagerstandorten versandt werden oder unterschiedliche Transportanforderungen bestehen.

5. Digitale Prozesse

Bestellungen, Zahlungen, Versandinformationen, Rückgaben und Kundenanfragen werden überwiegend digital verarbeitet.

Hierzu gehören beispielsweise:

  • elektronische Bestellerfassung;

  • digitale Zahlungsbestätigung;

  • elektronische Versandinformationen;

  • Sendungsverfolgung;

  • elektronische Kundenkommunikation;

  • digitale Bearbeitung von Rückgabeanfragen;

  • elektronische Bestandsverwaltung;

  • digitale Speicherung betrieblicher Unterlagen.

Papierdokumente werden eingesetzt, soweit sie für Versand, Kennzeichnung, gesetzliche Dokumentation oder betriebliche Abläufe erforderlich sind.

6. Lager- und Bestandsverwaltung

Die Lagerverwaltung orientiert sich an Warenbestand, Bestellaufkommen und betrieblichem Bedarf.

Zu den internen Abläufen können gehören:

  • Erfassung eingehender Waren;

  • Zuordnung von Lagerplätzen;

  • Dokumentation von Bestandsbewegungen;

  • Abgleich verfügbarer Mengen;

  • Erfassung von Rücksendungen;

  • getrennte Behandlung beschädigter Waren;

  • Verwaltung nicht mehr verkaufsfähiger Produkte.

Bestandsdaten werden regelmäßig überprüft, um Warenbewegungen und verfügbare Mengen nachvollziehbar zu halten.

7. Rücksendungen und beschädigte Produkte

Zurückgesandte Produkte werden nach Eingang erfasst und entsprechend dem jeweiligen Rückgabegrund geprüft.

Die Prüfung kann insbesondere betreffen:

  • Identität des Produkts;

  • Vollständigkeit;

  • Zustand;

  • vorhandene Beschädigungen;

  • Funktionsfähigkeit, soweit relevant;

  • Zubehör und Bestandteile;

  • Zustand der Versandverpackung.

Beschädigte, unsichere oder nicht mehr verkaufsfähige Waren werden getrennt von regulär verkaufsfähigen Beständen behandelt.

Die weitere Verwendung, Verwertung oder Entsorgung richtet sich nach Produktart, Materialzusammensetzung, Sicherheitszustand und den jeweils geltenden gesetzlichen Anforderungen.

8. Umgang mit nicht verwendbaren Waren

Produkte werden nicht allein aufgrund einer Rücksendung automatisch entsorgt.

Soweit rechtlich und tatsächlich möglich, wird geprüft, ob ein Produkt:

  • weiterhin verwendbar;

  • wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand versetzbar;

  • für eine andere zulässige Verwendung geeignet;

  • stofflich verwertbar;

  • ordnungsgemäß zu entsorgen

ist.

Gesundheits-, Sicherheits- und Produktschutzanforderungen haben hierbei Vorrang.

9. Gesetzliche Anforderungen

Die beschriebenen Abläufe werden unter Beachtung der jeweils anwendbaren deutschen und europäischen Umwelt-, Verpackungs-, Produkt- und Abfallvorschriften organisiert.

Je nach Produkt und Verpackung können insbesondere relevant sein:

  • die Verordnung (EU) 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR);

  • das deutsche Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG);

  • das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG);

  • das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) für erfasste Produktgruppen;

  • gesetzliche Registrierungs-, Kennzeichnungs-, Rücknahme- und Entsorgungspflichten;

  • weitere produktspezifische Umweltvorschriften.

Welche Anforderungen im Einzelfall gelten, richtet sich nach Produktart, Verpackung und der jeweiligen Rolle von delvarik innerhalb der Liefer- und Vertriebskette.

Gesetzliche Verpflichtungen haben Vorrang vor internen organisatorischen Grundsätzen.

10. Überprüfung betrieblicher Abläufe

Verpackungs-, Lager-, Versand- und Verwaltungsprozesse können regelmäßig überprüft werden.

Dabei können insbesondere berücksichtigt werden:

  • Materialeinsatz;

  • Verpackungsgrößen;

  • Transportschäden;

  • Produktschutz;

  • Lagerbewegungen;

  • Rücksendeprozesse;

  • digitale Verwaltungsabläufe;

  • technische Entwicklungen;

  • Änderungen gesetzlicher Anforderungen.

Festgestellte Verbesserungsmöglichkeiten können in die jeweiligen Prozesse übernommen werden, soweit sie betrieblich umsetzbar und mit Sicherheit und gesetzlichen Anforderungen vereinbar sind.

11. Datenschutz

Personenbezogene Daten aus Bestellungen, Versand, Rückgaben und Kundenkommunikation werden nach der DSGVO und der veröffentlichten Datenschutzerklärung verarbeitet.

Der Zugriff auf entsprechende Systeme wird auf autorisierte Personen und erforderliche Dienstleister beschränkt.

Personenbezogene Daten werden insbesondere für folgende Zwecke verarbeitet:

  • Bestellabwicklung;

  • Zahlung;

  • Versand und Zustellung;

  • Rückgaben;

  • Kundenservice;

  • Dokumentation gesetzlicher Pflichten.

Die Speicherung erfolgt entsprechend den jeweils anwendbaren Aufbewahrungsfristen.

12. Kontakt

Für Fragen zu den in dieser Richtlinie beschriebenen betrieblichen Umwelt- und Ressourcenprozessen:

delvarik
270 S Dale Ave, Apt 204
Stephenville, TX 76401
United States

E-Mail
web@delvarik.com

Telefon
+1 (254) 356-3121

Servicezeiten
Montag bis Freitag
09:10–12:00 Uhr
14:00–18:10 Uhr
MEZ/MESZ
ausgenommen gesetzliche Feiertage

E-Mail-Anfragen werden während der Servicezeiten normalerweise innerhalb von 24–48 Stunden bearbeitet.